Ataraxia - Sylfaira The Fair

Ataraxia
Sylfaira The Fair

Zwei Jahre nach dem Vorgängeralbum „Centaurea“ kehrt die italienische Darkwave/Neoklassik-Gruppe Ataraxia mit einem neuen Album zurück, welches gleichzeitig den Abschluss, der mit „Pomegranate“ begonnen Trilogie von Alben bildet.
 
Ebenso wie auf dem Vorgänger erwarten die geneigte Hörerschaft wieder ruhige, ätherische Klänge. Traditionelle Elemente wie Flöten, Trommeln und Dudelsack, akustische Gitarren, Keyboards sowie der facettenreiche Gesang der klassisch ausgebildeten Sängerin Francesca Nicolli stehen bei den 10 Kompositionen im Vordergrund. Im Vergleich zum mehr in die Neoklassik-Richtung tendierenden „Centaurea“ geht es auf „Sylfaira the Fair“ diesmal mehr in Richtung Folk. Folk im Sinne von Nordic und Ritual Folk, ein Einfluss von Bands wie Heilung lässt sich definitiv nicht leugnen. Ataraxia wären aber nicht schon gut 40 Jahre im Geschäft, wenn man nun plötzlich genau wie diese klingen würde. Vielmehr werden die Nordic Folk Einflüsse in den Sound, für den Ataraxia seit Jahrzehnten stehen, integriert und damit wieder etwas ganze Eigenes geschaffen. Dadurch klingt das neue Album düsterer, aber nicht weniger majestätisch als der Vorgänger. Treibende Ritual-lastige Stücke wie der Opener „ Alabaster” oder das eher düstere „Sylfaera“ wechseln sich mit verträumtem Neofolk und Neoklassik ab („Breanwinn“, „Alqua“), während man mit „Muirreann“ einen Abstecher zum elektronischen Darkwave unternimmt.  

Fazit:

Mystisch, verträumt, aber auch düster und treibend präsentieren sich Ataraxia aus Italien auf ihrem aktuellen Album „Sylfaira the Fair“. Mit den neuen Einflüssen aus den Bereichen Nordic und Ritual Folk wird man neben der Neofolk/Neoklassik-Stammhörerschaft definitiv auch Hörer von Bands wie Heilung oder Wardruna ansprechen können.   

Trackliste:

01 - Alabaster
02 - Breanwinn
03 - Alqua
04 - Sylfaera
05 - Silvertine
06 - Loona
07 - Llawarra
08 - Muirreann
09 - Ojos Sagrados
10 - Crowea

Line-Up:

Francesca Nicolli - Vocals, Bells, Chimes
Vittorio Vandelli - Bouzouki, Classical Guitar, Electric Guitar, Drums, Back Vocals, Programming
Giovanni Pagliari - Keyboards, Horn, Backing Vocals, Programming
Guests:
Gregorio Bellodi - Uileann Pipes, Low, High Whistles, Bodhran, Back Vocals
Alessia Baraldi - Back Vocals