Turbo Moses - Desert Frost    TURBO MOSES
    Desert Frost

    Release:  03. Mai 2024
    Label:  Crawling Chaos
    Stil:  Sludge Metal
    Spieldauer:  48 Minuten, 42 Sekunden
    Punkte:  8 von 10
    Homepage:  www.facebook.com/turbo.moses

    In der Datenbank seit:  06.05.2024 / 19:50:28
    Gelesen:  63x  (seit Datenbankeintrag)

Es wird staubig! „Desert Frost“ ist das Debütalbum der zuvor als Domination Overload bekannten Turbo Moses aus Bischofswerda. Musikalisch hat man sich dem Sludge Metal mit Stoner-Schlagseite verschrieben, das Label vergleicht die Band mit Truppen wie Crowbar, Orange Goblin und Kyuss. Mit Sprachsamples und Bass-Intro legt der Opener „Slay the Pigs“ los und musikalisch erscheinen die Vergleiche zu den genannten Bands durchaus gerechtfertigt, wobei der Gesang jedoch deutlich extremer ausgefallen ist. Wenig verwunderlich, zeigt sich für ebendiesen doch Leon Gutsche, Sänger der ebenfalls hier besprochenen Schwarzmetaller Niederwelt, verantwortlich, welcher auch hier mit einer sehr intensiven Gesangsdarbietung zu überzeugen weiß. Ansonsten ist besonders bei diesem Stück der Stoner-Anteil ziemlich hoch, wie sich vor allem im instrumentalen Mittelteil zeigt.

Turbo Moses schreiben auf ihrem Debütalbum Abwechslung groß, ob nun druckvoller Stoner Metal wie „Nothing at All – Nothing to Lose“ oder „Blissfull Haze“, rotziger New Orleans Sound (die erste Single „Holy Shit“) zähflüssige Sludge-Walzen („The Serpent Pt.II“), oder verspielte Post Rock-Einsprengsel im Mittelteil von „Atlas“, der Sound der Deutschen wird nie eindimensional. Man vermengt die Einflüsse aus Sludge, Doom, Stoner und dreckigem Rock n‘ Roll zu einer stimmigen Mischung, mit der man live sowohl bei Stoner- als auch (vor allem aufgrund des vorwiegend extremeren Gesangs) in etwas Black/Death-lastigeren Lineups sicher nicht fehl am Platz ist.


FAZIT:

Mit „Desert Frost“ führen uns Turbo Moses in jene wüstenartigen Soundlandschaften und sumpfigen Gefilde, die davor auch schon von Bands wie Crowbar oder Kyuss erforscht wurden, fügen diesen jedoch zusätzlich (vor allem gesanglich) noch eine gewisse Extreme Metal-Komponente hinzu.


TRACKLISTE:

01 - Slay The Pigs
02 - Heavens Gate
03 - Nothing At All - Nothing To Lose
04 - Blissfull Haze
05 - Holy Shit
06 - The Serpent Pt.I
07 - The Serpent Pt.II
08 - Atlas


LINE-UP:

Simon Frenzel - Bass
Tobias Gräubig - Drums
Tobias Morgalla - Guitars
Florian Tilgner - Guitars
Leon Gutsche - Vocals


MICHAEL D.

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