Höllenpoetik - Höllenpoetik    HöLLENPOETIK
    Höllenpoetik

    Release:  30.04.2011
    Label:  Ewiges Eis Records
    Stil:  Black Metal
    Spieldauer:  13:34
    Punkte:  9 von 10
    Homepage:  Keine

    In der Datenbank seit:  12.06.2012 / 22:49:58
    Gelesen:  544x  (seit Datenbankeintrag)

Heute möchte ich euch die neueste Schandtat der deutschen Band Höllenpoetik näherbringen. Schandtat heißt auch gleich der erste Song. Zugegeben die Überleitung ist mehr als schnöde, jedoch geht es hier ja nicht um meine poetische Fähigkeiten, sondern um die Musik besagter Band.
Bei dieser selbstbetitelten Lichtscheibe handelt es sich um eine Compilation der ersten beiden Werke "Schandtat und Teufelsauslebung" und "Herr Tod bittet zum feierlichen Tanz" . Wenn ich jetzt sage, dass das Schauspiel nach dreizehn Minuten und vierunddreißig Sekunden vorbei ist, werden sicher viele unken, aber lasst euch sagen, dass ich noch nie eine Veröffentlichung mit solch einer Intensität vor mir liegen hatte. Musikalisch erinnern mich Höllenpoetik an eine Mischung aus Nargaroth, Hakuja und Eisregen mit einer gehörigen Portion Rock wie etwa bei Carpathian Forest.
Das wirklich außergewöhnliche an Höllenpoetik sind die Texte. Diese sind auf Deutsch, gut verständlich und sehr lyrisch. Manchmal werden nur einzelne Wortgruppen rezitiert "Ausleben, ableben, erleben. Ausklingen, verhallen, verstummen. Erblassen, erbleichen, fahl werden" (zweiter Song: Teufelsauslebung).
Passt perfekt zur Musik und ist meines Wissens so noch nie dagewesen. Muss man einfach gehört haben.


FAZIT:

Dreizehn Minuten deutscher Black Metal in perfekter Form. Old School und trotzdem neu. Die intelligent eingesetzten und perfekt ausgearbeiteten Texte runden das Ganze perfekt ab.


TRACKLISTE:

1 - Schandtat
2 - Teufelsauslebung
3 - Herr Tod Bittet
4 - Zum Feierlichen Tanz


LINE-UP:

Höllenpoet - Guitars, Bass, Vocals
L'Hiver - Drums


NJORD

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