Svarttjern - Misanthropic Path Of Madness    SVARTTJERN
    Misanthropic Path Of Madness

    Release:  13.02.2009
    Label:  Schwarzdorn Production/Twilight
    Stil:  True Norwegian Black Metal
    Spieldauer:  31 Minuten 40 Sekunden
    Punkte:  9 von 10
    Homepage:  www.myspace.com/svarttjern

    In der Datenbank seit:  12.05.2009 / 10:22:13
    Gelesen:  227x  (seit Datenbankeintrag)

Svarttjern wurden Ende 2003 von den beiden Brüdern,HaaN(Gitarre) und HansFryste (Gesang),nahe Oslo gegründet.
Einigen von euch wird sicherlich HansFryste ein Begriff sein, ist er doch auch seit geraumer Zeit Sänger bei "Ragnarok".
Ende 2007 erschien dann Ihr 3 Track Demo namens "Raped By Svarttjern" .Im darauffolgenden Jahr Unterschrieb die Band bei "Schwarzdorn Production" und das, mir nun vorliegende Debut Album "Misanthropic Path Of Madness", wurde im Osloer Strand Studio aufgenommen.
Ohne Intro oder ähnliches geht es dann auch gleich los, "Code Human" nennt sich der Opener der einem gleich mal ein wenig nach Luft ringen lässt, gnadenlos und voll auf die zwölf brettert sich der Fünfer durch das Stück ohne jedoch im Geschwindigkeitsrausch unterzugehen. Durch geschickt gesetzte Breaks wird die Spannung aufrecht erhalten ehe zum Ende hin wieder der Dampfhammer regiert. Mit fetter Doublebass und groovigen Midtempo Parts startet danach "Ancient Shadows Revelation", der Gesang knallt herrlich keifend und aggressiv, die Gitarren pendeln zwischen schneidigen Trash Riffs und Black-Death Elementen. Ein klassischer "Nackenbrecher".
In "Upon Human Ending" klingen Svarttjern zu Beginn sehr Death metallisch, im Laufe der Nummer werden allerdings sämtliche Register brutaler Musik gezogen und es entsteht ein irrer Bastard aus Trash, Black und Death. Im Mittelteil nehmen die Jungs dann das Tempo wieder etwas heraus und stellen die Stimme in den Vordergrund, welche hier zum Teil auch stark an Abbath von Immortal erinnert.
Mit "Stillborn Acolyte" erwartet den, schon leicht ins Schwitzen geratenen, Hörer dann eine Black- Trash Granate aller erster Güte. Mann könnte meinen Slayer trifft auf "True Norwegian Black Metal".
Das "T.N.B.M. Gütesiegel" lacht übrigens auch vom backcover der Cd und bislang muss ich sagen, völlig zu recht!
Der darauffolgende Titeltrack "Misanthropic Path Of Madness" beweist das sich hohes Aggressionspotenzial und Melodie nicht ausschließen müssen. Die absolute Killer Hookline im Refrain, sowie die Gesangslinie sind wirklich hervorragend und machen dieses Stück auch zu einem würdigen Titelsong.

Als die Band danach mit "Finally The World Shall Shape" und "Passions Of 7" die Schluss Offensive einläutet wird einem erstmals bewusst das erst knapp dreißig Minuten an einem vorbei gingen.
Aber zum Glück gibt es ja "Repeat" tasten, denn dieses Inferno kann man sich gerne zwei, dreimal hinter einander zu Gemüte führen.

Als Bonustrack gibt’s noch ein Stück namens "Aere Fra Det Indre" das sich nahtlos in den Rest des Albums einfügt.
Was allerdings auffällt ist der Sound, der sich doch deutlich von den anderen Stücken unterscheidet,Roher und räudiger klingt.
Meiner Meinung nach auch deutlich besser zu Svarttjern passt.


FAZIT:

Mit diesem Debüt erfinden Svarttjern zwar nichts wirklich Neues,
doch Sie verstehen es hervorragend altbewerte Elemente mit Ihren Ideen zu kombinieren und zu einer wahren Einheit zu verschmelzen. Ein wirklich starkes Debut einer Band von der man sich bestimmt noch einiges Erwarten darf.
Einzige Kritikpunkte wären vielleicht die nicht gerade berauschende Spielzeit (aber lieber eine knackige halbe Stunde als ein Album unnötig in die Länge zu ziehen, Anm. d. Verf.)und der doch fast schon zu "gut" Produzierte Sound des Albums. Der klangtechnische Charme des "Bonustracks" hätte bestimmt auch dem Album gut getan und ließe mir gar keine andere Wahl als die Höchstnote zu geben.


TRACKLISTE:

01 -Code Human
02 -Ancient Shadows Revelation
03 -Upon Human Ending
04 -Stillborn Acolyte
05 -Misanthropic Path Of Madness
06 -Finally The World Shall Shape
07 -Passions Of 7
08 -Aere Fra Det Indre(Bonus Track)


LINE-UP:

HansFryste - Vocals
HaaN - Guitars
Fjellnord - Guitars
Grimdun - Battery
Terror - Bass


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