Korgull The Exterminator / Morbid Yell - Split    KORGULL THE EXTERMINATOR / MORBID YELL
    Split

    Release:  2008
    Label:  Thor’s Hammer Production
    Stil:  Black/Thrash Metal
    Spieldauer:  40 Minuten, 49 Sekunden
    Punkte:  - von 10
    Homepage:  Keine

    In der Datenbank seit:  06.07.2008 / 15:05:28
    Gelesen:  240x  (seit Datenbankeintrag)

Eviva España hieß es bei der diesjährigen EURO, nachdem die Spanier unsere deutschen Nachbarn aus ihren Titelträumen geworfen haben. In dasselbe Horn stoßt auch dieser Split Release, denn mit KORGULL THE EXTERMINATOR und MORBID YELL befinden sich darauf zwei Vertreter Spaniens. Doch dabei beschränkt sich der Lobgesang lediglich auf die Tatsache, dass es im südlichen Untergrund so etwas wie eine Aufbruchstimmung geben dürfte, die mehr und mehr Bands aus dem Hades auszuspeien scheint. Qualitativ hinken die beiden Truppen mit dieser Veröffentlichung nämlich noch um Meilen dem gewohnten Standard hinterher.

Den Anfang machen KORGULL THE EXTERMINATOR, die einfach einen VOIVOD-Songtitel zum Bandnamen umfunktioniert haben und sich mit einfachsten Mitteln durch ihre vier Stücke quälen. Großartige Strukturen oder gar Überraschungen sind Mangelware, vielmehr setzt man auf stumpfsinniges Geknüppel in Kombination mit uninspiriert wirkenden Gitarrenklängen. Wie dem puristisch aufgemachten Booklet zu entnehmen ist, wurden die Stücke zwar ein einem Studio eingespielt, doch würde es mich nicht wundern, wenn sich dieses ein Kellerraum einer der Protagonisten wäre. Der Sound spricht nämlich eindeutig dafür und passt mit seinem rumpelnden Charakter gut zur gebotenen Musik. Nichts gegen den aufstrebenden Untergrund, doch ein paar Geistesblitze und eine halbwegs erkennbare Linie sollte schon vorhanden sein. 2/10

Merkbar besser stellt sich dann schon das Duo von MORBID YELL an. Mit einer variableren Songgestaltung bringen die Herren aus La Coruña einen Schuss Abwechslung ins Spiel und können auf "Looked Down Into The Mirror Of Darkness" sogar ein paar atmosphärische Parts vorweisen. Zwar scheppert es auch hier zumeist aus allen Ecken und Enden, doch hat man zumindest das Gefühl, dass sich Morgut und Nemeton ein paar Gedanken beim Songwriting gemacht haben. 4/10


FAZIT:

Beide Bands spielen sehr einfachen und wenn man so will kompromisslosen Black Metal mit Thrash-Einschlag, der dadurch wohl nur für Sammler der Materie interessant sein dürfte. Die Limitierung auf 500 Stück sollte dafür wenigstens ein Argument sein.


TRACKLISTE:

KORGULL THE EXTERMINATOR
01 - Devoted To Death
02 - Delirium In Red
03 - The Reign Of Morrigan
04 - The Dark Riders
MORBID YELL
05 - Ritualistic Self Destruction
06 - Summoning The Fog Of Doom
07 - Looked Down Into The Mirror Of Darkness
08 - Chainsaw Death Fuck


LINE-UP:

KORGULL THE EXTERMINATOR
Lilith "Necrobitch” - Screams Of Torment
Mark Wild - Bloody Guitars
Joe Bastard - Helldrums, Guitar
Drizzt Sarnad - Scabious Bass

MORBID YELL
Morgul - Vocals, Drums
Nemeton - Guitars


JÜRGEN WINTERHELLER

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