Fog - Through The Eyes Of The Night ...    FOG
    Through The Eyes Of The Night ...

    Release:  CD 2001 / LP 2002
    Label:  Dark Horizon Records
    Stil:  Fast - Black Metal
    Spieldauer:  59 Minuten, 49 Sekunden
    Punkte:  6 von 10
    Homepage:  Keine

    In der Datenbank seit:  26.08.2004 / 04:08:47
    Gelesen:  294x  (seit 01.09.2004)

Was wir hier haben, ist das Debutalbum der Amerikaner von Fog, die ja bis dahin nur durch ihre Split EP mit Horna an die Öffentlichkeit traten. Leider ist mir der Song auf dieser EP "Whispered Myths" nicht bekannt, aber wenn er in die selbe Kerbe, wie die Musik auf dieser CD schlägt, wäre sie sicher die Anschaffung wert. Nach einem kurzen Intro geht es hier schon gleich zur Sache, und das mit Volldampf. Fog sind auf ihrem Debut meist in schnelleren Gefilden zu Hause, nehmen aber so manches Mal den Fuß vom Gaspedal und bringen so ein wenig Abwechslung in die Songs. Weiters recht variabel sind auch Bass, der besonders beim Opener auffällt, und der Gesang der mit gesprochenen Teilen das Songwriting auflockert. Das Zitatweise eingesetzte Keyboard fügt sich gut in den jeweiligen Part ein und ist ein weiterer Pluspunkte der Amis. Das Herausstech-endste an dieser CD ist die überaus gute Produktion. Alle Instrumente sind sehr gut hörbar und auch der nötige Druck ist da. An manchen Stellen wirkt es schon fast zu sauber, was dem Gesamteindruck doch etwas schadet. Zur "Entschuldigung" dieser Tatsache muss man schon zugestehen das man hier keinen allzu großen Wert darauf legt, nach old school zu klingen. Was aber dann entgültig zu Gunsten der Produktion geht, ist die Tatsache das Fog nicht allzu verspielt an die Sache rangehen und die Riffs an sich recht einfach gestrickt sind. Das so was eigentlich gut funktioniert, beweisen der Erfolg von Bands wie Dark Funeral und Marduk. Leider können die Amis hier in Punkto Songwriting noch nicht ganz mithalten, denn so manches Riff hört sich an wie schon tausend mal gehört und wird auf Dauer langweilig. Was durchaus Potential vorhanden ist, beweißt am Besten der Titelsong, denn dieser wartet mit fast ausschließlich guten Riffs auf und ist dadurch auch das Glanzstück dieses Albums. Die restlichen Songs können dieses Niveau nicht ganz halten, und über den Sinn oder Unsinn des 9,5 minütigen Ambient Outros lässt sich wohl auch streiten. Alles in allem bleibt ein eher fader Nachgeschmack, denn nach mehrmaligem Hören klingen die Songs doch recht ähnlich, da die wirklich heraus-ragenden Melodien fehlen. Der Wiedererkennungswert dieser CD beschränkt sich leider wirklich nur auf die außergewöhnliche Produktion. Da dies aber erst das Debutalbum der "Bush-Männer" ist, kann man hoffen das die Band beim nächste Album etwas mehr vom eigenen Stil einbringt, und somit den Wiedererkennungswert deutlich erhöht. Potential wäre sicherlich vorhanden....


FAZIT:

Gute Produktion allein, macht kein gutes Album aus.


TRACKLISTE:

01 - Untitled
02 - In Magnificent Glory
03 - By The Axe We Rule
04. The Leech Within
05 - Whispered Myths (Of Ancient Times)
06 - Through The Eyes Of Night Winged They Come
07 - In The Sorrow Of A Crimson Sea
08 - The Storm Unholy
09 - Bonus Track


LINE-UP:

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FOGVISION

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