Gheestenland / Grim Funeral - Split    GHEESTENLAND / GRIM FUNERAL
    Split

    Release:  März 2007
    Label:  Obscure Abhorrence / Eisenwald
    Stil:  Old School - Black Metal
    Spieldauer:  ~ 38 Minuten
    Punkte:  5,5 von 10
    Homepage:  Keine

    In der Datenbank seit:  21.06.2007 / 22:27:59
    Gelesen:  290x  (seit Datenbankeintrag)

Gheestenland aus den Niederlanden und Grim Funeral aus Spanien haben sich auf diesem Split, welcher wiederum von den beiden Labels Obscure Abhorrence und Eisenwald gemeinsam vertrieben wird, zusammengetan um uns aus ihren Gewölben vom Unheil zu künden. Auf Gewölbe spiele ich deswegen an, weil der Sound bei beiden Gruppen relativ undergroundig ist, aber später mehr dazu.
Nun zur ersten Formation – Gheestenland, diese drei Holländer liefern oldschooligen midtempo Black Metal ab, der eigentlich gar nicht zu verachten ist. Der Gesang dringt ziemlich verzerrt aus den Boxen und berichtet in ihrer Landessprache von Satanismus, Krieg und dem Hass auf die Christenheit. Dahinter klappert das Schlagzeug vor sich hin und die Gitarre gibt den Guten Ton vor, welcher zeitweise an alte Darkthrone erinnert. Sie erfinden das Rad zwar nicht neu, was aber auch nicht zu Erwarten war, aber liefern ein durchaus hörbares Stück gediegenen Schwarzmetall an die true Höhrerschaft (wobei auch ab und zu ein Keyboard im Hintergrund klingt, aber so leise, dass es auch den grimmigsten Kellerbewohner nicht stören wird).
Kommen wir nun zur zweiten Formation auf diesem Tonträger, die eigentlich ein Soloprojekt eines gewissen Ur Profanum darstellt. Leider ist Grim Funeral nicht nur auf der Cd sondern auch vom Gesamteindruck her Zweiter. Hier wäre ich nämlich beim Gewölbesound angelangt, es übersteuert und rauscht, dass einem nur so das Blut aus den Ohren spritzt. Stimmlich stark an Burzum erinnernd, wird hier der Tod in seinen Facetten, in zwei Liedern die an die neun Minuten herankommen besungen. Die Gitarren kreischen vor sich hin und beschaffen einem die ein oder anderen Riffs, wo man denkt, die habe ich doch schon mal besser bei einer anderen Band gehört. Schlagzeugtechnisch muss eine Blechbüchse herhalten, die im schlechten Soundgewand aber gar nicht mal so ins Gewicht fällt. Nicht wirklich überragend, eher nervig und dass Outro hätte er am besten gleich weglassen können.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass Gheestenland eindeutig das bessere Material zusammengetragen haben, denn bei ihnen warte ich noch auf ein Album bevor ich sie zu den Sachen lege, die ich nicht mehr zu hören gedenke, Grim Funeral wandern direkt dorthin.


FAZIT:

Zwei Formationen der alten Schule, wobei ich glaube, dass aus Gheestenland durchaus noch was werden könnte und aus Grim Funeral wohl eher nicht, aber die Zeit wirds zeigen...


TRACKLISTE:

01 - Geen Berouw
02 - Christenhater
03 - Volkerenmoord
04 - Diepe Gronden
05 - Onbevreesd
06 - Geen Angst Voor Wat Komen Gaat

07 - Your Grim Funeral
08 - Tu Lugubre Funeral
09 - A Mortal Spell Of Eternal Funebre Silence


LINE-UP:

Gheestenland

Gheest: Vocals
Schmerz - Guitar
Swerc - Drums

Grim Funeral

Ur Profanum - Vocals, Drum Programming, Guitar, Bass, Lyrics


SCHNITTER

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