Los geht es mit „This Dark Soul Of Mine“, einer eingängigen, verspielten Hardrock-Nummer, die direkt aus den 80ern zu kommen scheint. Besonders hervor sticht neben der starken Gitarrenarbeit von Leadgitarrist Thomas vor allem die kraftvolle Stimme von Sänger Michaela. Auch das folgende „Hungry Wolves“ ist zunächst mehr im Rock verankert als im Metal und auch hier steht Michaelas variable, teilweise raue, dann wieder sehr melodische Gesangsdarbietung stark im Vordergrund und drückt dem Stück ihren Stempel auf. Im letzten Drittel des Songs gibt die Band dann mächtig Gas und klingt sehr heavy. Auch „Curse Of The Moon” geht ob seiner Eingängigkeit gut ins Ohr und bezeugt einmal mehr den Abwechslungsreichtum von Michaelas Gesang. Recht straight nach vorne ab geht„Holy Sword“, bevor die EP mit dem Track „Lady Death“ auch schon wieder endet. Hier gibt’s klassischen 80er Jahre Metal, der wohl auch wegen Michaelas Gesang ein ums andere Mal Erinnerungen an den seligen Dio aufkommen lässt. FAZIT: Grim Justice bieten mit ihrem 80er Hardrock/Metal eine willkommene musikalische Abwechslung. Vor allem live machen die Herren und die Dame definitiv Stimmung, wie „Live At Szene Wien“ beweist
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