Mit dem Opener „Triumphant Voice of Beleth“ legt der Vierer traditionell los und bietet Midtempo-Black Metal, der an norwegische Pioniere wie Darkthrone erinnert. „Mass Grave (Of Angels)” startet mit einem coolen Bass-Intro und bleibt ebenfalls überwiegend im schleppenden Midtempo, ist jedoch melodischer und atmosphärischer ausgefallen als der Opener. Nicht zuletzt aufgrund des grantigen Keifens von Sänger M.SF kommen auch hier Assoziationen zu Darkthrone und deren Sänger Nocturno Culto auf. Nach dem von melodischen Leadgitarren geprägten Titelsong machen sich dann ein wenig Abnutzungserscheinungen beim Songmaterial bemerkbar. Beleth’s Trumpet musizieren zwar zweifelsohne versiert, aber die richtig starken Melodien und mitreißenden Riffs hat man zum Großteil schon in der ersten Hälfte des Albums aufgebraucht, so dass Nummern wie „Extermination of God’s Dominion“ oder „Clandestine Ritual“ mehr am Hörer vorbeirauschen als wirklich hängen zu bleiben. Das etwas black ’n‘ rollige „Death’s Cold Hand” kann dann wieder mit starker Leadgitarrenarbeit überzeugen, während das abschließende „Black Light“ aufgrund seiner melancholisch-depressiven Atmosphäre zu gefallen weiß. FAZIT: Beleth’s Trumpet bieten auf ihrem Debütalbum überwiegend soliden Schwarzmetall, zeigen aber mit Stücken wie „Mass Grave (Of Angels)” oder „Black Light“ noch mehr Potential. .
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