Gesanglich wird diesmal auch Death Metal-Growling eingebaut („Zeitlos Wanderschaft“) das sich mit den von den Vorgängeralben bereits bekannten black-metallischen Vocals abwechselt. Einmal mehr setzt Kvein beim Songwriting auf epische Länge, vom zweieinhalbminütigen, akustischen „Trauer“ abgesehen bleibt keines der Stücke unter der sechseinhalb Minuten Marke. Teils stehen mehr Aggressivität und Geschwindigkeit im Vordergrund, während eine Nummer wie „Des Gipfels schwere Last“ sich melancholisch und in schleppendem Tempo aus den Boxen windet. FAZIT: „Alpenwut“ vereint die bereits von den Vorgängeralben bewährten Trademarks mit einer Steigerung des Härtegrades, durch den Einbau Soundtrack-artiger Elemente wurde aber auch der Epik- und Bombast-Anteil in die Höhe geschraubt. Dadurch, und auch weil das Songwriting nochmals verbessert werden konnte, ist das Album sicherlich das bisher stärkste in der Diskographie von Dea Artio. Anspieltipps: Alphornklang, Alpenwut.
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