Aeonik - The Roamer Of Heaven And Hell    AEONIK
    The Roamer Of Heaven And Hell

    Release:  30. April 2026
    Label:  Fetzner Death Records
    Stil:  Melodic Black/Death Metal
    Spieldauer:  49 Minuten, 15 Sekunden
    Punkte:  8 von 10
    Homepage:  www.facebook.com/Aeonikofficial

    In der Datenbank seit:  25.03.2026 / 18:35:46
    Gelesen:  153x  (seit Datenbankeintrag)

Mit Aeonik aus Luxemburg erscheint eine neue Band auf auf der Bildfläche, die schon am Anfang ihrer Karriere ordentlich Gas gibt: 2024 veröffentlichte man eine erste EP, gewann im gleichen Jahr im Finale des Wacken Metal Battle und durfte anschließend auf dem Wacken Open Air auftreten. Mit „The Roamer of Heaven and Hell” steht nun das Albumdebüt in den Startlöchern. Dabei handelt es sich um ein Konzeptalbum, bei dem sich die Hauptfigur durch Raum und Zeit bewegt.
 
Musikalisch setzen die Luxemburger auf eine Mischung aus Melodic Death und Black Metal. Mit dem Opener „Beyond“ legt man schon mal druckvoll und aggressiv los, verzichtet dabei jedoch nicht auf Melodien und Atmosphäre. Als Hörer fühlt man sich dabei etwas an die Hochzeiten der Göteborger Schule erinnert, wobei bei Aeonik definitiv auch der Black Metal ein wichtiger Bestandteil der Musik ist. Etwas schleppender beginnt „Scars Are What Remains”, bei dem vor allem das atmosphärische Moment im Vordergrund steht.   
 
Aeonik beweisen gutes Gespür im Bezug auf Songwriting und ein Händchen für packende Melodien. Sie verstehen es, Härte mit Melodie und Atmosphäre zu kombinieren („Aeonian Lights“ ist ein sehr gutes Beispiel dafür) und eine Stimmung zu kreieren, die für mich jener auf den Frühwerken von Bands wie Dark Tranquillity oder In Flames ähnelt. 


FAZIT:

Aeonik haben das Wacken Metal Battle keinesfalls unverdient gewonnen, wie sie mit ihrem Albumdebüt „The Roamer of Heaven and Hell“ unter Beweis stellen. Ihre Kombination aus melodischem Schwedentod und atmosphärischen Black Metal weiß definitiv zu gefallen. 


TRACKLISTE:

01 - Beyond
02 - Scars Are What Remains
03 - Where Light Fades To Ash
04 - Aeonian Lights
05 - Soulharvester
06 - Visions
07 - Ruins Of The Divine
08 - The Roamer Of Heaven And Hell
09 - Eternal Descen


LINE-UP:

Änder Millim - Drums
Jeff Bucheddie - Vocals
Marc Geiben - Guitars
Raphael Gambuto - Guitars
Tim Wilson - Bass


MICHAEL D.

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