Musikalisch setzen die Luxemburger auf eine Mischung aus Melodic Death und Black Metal. Mit dem Opener „Beyond“ legt man schon mal druckvoll und aggressiv los, verzichtet dabei jedoch nicht auf Melodien und Atmosphäre. Als Hörer fühlt man sich dabei etwas an die Hochzeiten der Göteborger Schule erinnert, wobei bei Aeonik definitiv auch der Black Metal ein wichtiger Bestandteil der Musik ist. Etwas schleppender beginnt „Scars Are What Remains”, bei dem vor allem das atmosphärische Moment im Vordergrund steht. Aeonik beweisen gutes Gespür im Bezug auf Songwriting und ein Händchen für packende Melodien. Sie verstehen es, Härte mit Melodie und Atmosphäre zu kombinieren („Aeonian Lights“ ist ein sehr gutes Beispiel dafür) und eine Stimmung zu kreieren, die für mich jener auf den Frühwerken von Bands wie Dark Tranquillity oder In Flames ähnelt. FAZIT: Aeonik haben das Wacken Metal Battle keinesfalls unverdient gewonnen, wie sie mit ihrem Albumdebüt „The Roamer of Heaven and Hell“ unter Beweis stellen. Ihre Kombination aus melodischem Schwedentod und atmosphärischen Black Metal weiß definitiv zu gefallen.
|