Galibot - Catabase    GALIBOT
    Catabase

    Release:  08. Mai 2026
    Label:  Les Acteurs De L’Ombre
    Stil:  Black Metal
    Spieldauer:  41 Minuten, 44 Sekunden
    Punkte:  8,5 von 10
    Homepage:  www.facebook.com/GalibotBand

    In der Datenbank seit:  15.03.2026 / 17:40:33
    Gelesen:  19x  (seit Datenbankeintrag)

Nachdem erst im Februar diesen Jahres die Neuaufnahme ihres Debütalbums „Euch’mau Noir bis“ erschienen ist, legen Galibot aus Frankreich mit „Catabase“ gleich ein neues Album nach. Wieder geht es tief hinunter in die Kohleminen, wie es sie in Wallers-Arenberg, der Heimatstadt von Galibot gibt, und in welche seinerzeit auch Kinder zum Arbeiten geschickt wurden. Selbige wurden als „Galibots“ bezeichnet, daher stammt auch der Bandname.
 
Instrumental geht es mit dem Opener und Titeltrack los, bevor „Jeanlin“ nahtlos an das Vorgängeralbum anschließt und schnellen, melodischen Black Metal mit einer gehörigen Portion Atmosphäre bietet. Im Hinblick auf den Gesang präsentieren sich Galibot noch eine Spur abwechslungsreicher als auf dem Debüt, vor allem da Diffamie, welche sich mit Gitarrist Thomas beim Gesang abwechselt, vermehrt klar gesungene Passagen einbaut. Schnellere Nummer wie „Bleu Noir Rouge“ oder „Saint Cordon” wechseln sich mit mehr im Midtempo gehaltenen Stücken („Voreux“) und es werden auch sehr atmosphärische Teile wie bei „Penitent“ oder „Terril“ beziehungsweise ruhige, akustische Passagen (beispielsweise am Beginn von „Baptise Terre“) eingebaut.


FAZIT:

Galibot gelingt es auf ihrem zweiten Album, das Niveau des starken Debüts zu halten und sie präsentieren auf „Catabase“ wieder überwiegend schnellen, melodischen Black Metal mit den für ihr Heimatland typischen Trademarks. Wem das Vorgängeralbum „Euch’mau Noir bis“ gefallen hat, der kann auch hier bedenkenlos zugreifen.  


TRACKLISTE:

01 - Catabase
02 - Jeanlin
03 - Bleu Noir Rouge
04 - Voreux
05 - Baptise Terre
06 - Penitent
07 - Les Montagnes Poussent Sous Terre
08 - Estaminet Pt. 1
09 - Terril
10 - Saint Cordon
11 - Mesektet


LINE-UP:

Clément Joly - Bass
Diffamie - Vocals
Thomas Deffrasnes - Vocals, Guitars
Robin Grabmann - Drums


MICHAEL D.

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