Musikalisch sind Wrang ohne Frage vom nordischen Black Metal im Stile von Taake oder Horna beeinflusst, klingen aber etwas melodischer und lassen auch das eine oder andere Rock ‘n‘ Roll-Element in ihre Musik einfließen. Mit „Stilstand“ beginnt die Reise im oberen Tempobereich und kann mit druckvollem Sound und abwechslungsreichem Songwriting schon am Anfang überzeugen. „Nachten in Wahlheim“ die erste Single kombiniert rauen und ungeschliffenen Black Metal mit melodischer Gitarrenarbeit, bevor bei „Voor ons de zee“ Tempo rausgenommen und ein ordentlicher Schuss Black ‘n‘ Roll zugefügt wird. „De duivel is de ander” zieht die Geschwindigkeit wieder an und überzeugt einmal mehr mit der melodischen Gitarrenarbeit, bevor wir mit dem epischen „Bijtebauw“, dem mit fast 10 Minuten längsten Song des Albums, dann bereits am Ende der Reise angelangt sind. FAZIT: Nicht umsonst genießen Wrang aus den Niederlanden einen guten Ruf in der Szene, welchen sie mit ihrem neuesten Werk „Verwording“ nochmals unterstreichen können. Rauer, aber stets melodischer Black Metal trifft auf eine Prise Black ‘n‘ Roll.
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