Werwolf - Satanic Terror    WERWOLF
    Satanic Terror

    Release:  24. April 2026
    Label:  Dominance Of Darkness
    Stil:  Black Metal
    Spieldauer:  31 Minuten, 36 Sekunden
    Punkte:  7 von 10
    Homepage:  www.facebook.com/people/Werwolf/100063562720740

    In der Datenbank seit:  25.02.2026 / 18:54:41
    Gelesen:  19x  (seit Datenbankeintrag)

Das Jahr 1998. Ein modriges, feuchtes Kellergewölbe. In schwarzes Leder gehüllte, mit Nieten und Ketten behangene, Corpse Paint-bewährte Gestalten, die ihre Instrumente aufs Heftigste malträtieren und 7 Hymnen an ihren gehörnten Meister einprügeln. Die Musik: roh, brutal und bösartig. Ungefähr so lässt sich „Satanic Terror“ beschreiben. Werwolf aus Baden-Würtemberg führen uns zurück in die zweite Hälfte der Neunziger Jahre, wo mit Black Metal eine musikalische Richtung Fahrt aufnahm, die von der Hörerschaft „normalen“ Metals vorwiegend Ablehnung erfuhr und es damals undenkbar schien, dass Black Metal-Bands einmal auf großen Festivals wie Wacken etc. spielen würden.
 
Nach über 20 Jahren des Bestehens und diversen Eps und Splits legen Werwolf mit „Satanic Terror“ ihre erste Full Length-Scheibe vor. Vom Sound und der Atmosphäre klingt das Album genauso, als wäre es Ende der Neunziger Jahre aufgenommen worden. An den Instrumenten und vom Songwriting her ist man natürlich versierter als die meisten Undergroundbands damals, aber das tut der rohen Atmosphäre keinen Abbruch. Teils rasant, dann wieder im schleppenden Midtempo, mal chaotisch, dann wieder eher monoton-hypnotisch gehen Werwolf sehr abwechslungsreich zu Werke, klingen jedoch rau und ungeschliffen. Die etwas mehr als eine halbe Stunde dauernde Teufelsbeschwörung lässt den schon länger in der Szene involvierten Hörer wehmütig an längst vergangenen Zeiten denken. 


FAZIT:

Wer seinen Black Metal true, böse und im Neunziger-Jahre Stil mag, ist bei den Deutschen Werwolf genau richtig. Only 1998 is real! 


TRACKLISTE:

01 - Satanic Terror
02 - Shrine Of Faith
03 - …of Cursed Places And Desegrated Graves
04 - Temple Of No Light
05 - Unholy Trinity
06 - Whore Of Dead Heaven
07 - Infernal Devotion


LINE-UP:

Seuche - Vocals
Lupus - Guitars, Bass
MTR - Drums


MICHAEL D.

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