Passend zum Titel startet „Demons, Like Flies“ mit dem Schwirren von Fliegen, bevor es mit Oldschool Black Metal im Midtempobereich und leicht groovigem Einschlag losgeht. Vom Songwriting her ist die Nummer sehr straight und geradlinig ausgefallen. Der irgendwie gepresst wirkende Gesang ist definitiv Geschmacksache und sorgt für mich jetzt nicht unbedingt für ein Mehr an Abwechslungsreichtum. In einer ähnlichen Tonart geht es mit den folgenden Stücken weiter, mal etwas schneller wie „Frozen Fields of the Impaled“, oder „Salt in Your Wounds“ aber stets sehr geradlinig nach vorne knüppeln sich Dark Impaler ohne allzu viel Variation durch die gut 26 Minuten Spielzeit. Eine Nummer wie das Titelstück sorgt mit kurzen Klargesangspassagen dahingehend für ein wenig Abwechslung und sticht somit etwas hervor. FAZIT: Laut Bandinfo lautet der Ansatz von Dark Impaler „Oldschool Black Metal – repackaged ans reinterpreted“ und ja, diesen Anspruch erfüllt das Duo schon. Ob man das anno 2026 wirklich noch braucht, oder ob man stattdessen lieber die 90er Jahre BM-Scheiben aus seiner Sammlung hört, muss jeder für sich selbst entscheiden.
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